Sonntag, 18. Januar 2009

Neue Menschen braucht das Schiff!

Uli hat begonnen, die Menschen um uns herum mit neuen Namen zu belegen:
Wir haben:
*Regisseure
*Bodyguards
*große dicke Seekühe
*Miss Sophie
*Schleimer
*Grillhähnchen
*Flieger
- schließlich kennt man sie ja nicht alle mit bürgerlichem Namen und muss sie unterscheiden lernen.
Der ‚Regisseur’ – ein wilder Filmer, der auf den Knien rutscht , aufs Geländer steigt, letztendlich aber Uli immer vor die Linse steigt..
Der ‚Bodyguard’ – Miss Sophie’s Butler, ein kleines Männchen, das aggressiv wie eine Bulldogge wird, aber eben eigentlich nur ein Yorki ist. Er beißt für Miss Sophie den Platz frei, weit vor Öffnung der Speisesäle oder der Atlantik Lounge.
‚Miss Sophie’ – sie sieht so aus, sie bewegt sich so – heißt aber ‚Marga’. Sie ist eine freundliche alte Dame, die gerade ihre 12.Weltreise macht, hat für ihre Klamotten 2 Kabinen.
Die ‚Seekühe’ – eine Spezies, die sich watschelnd in die Speiseräume bewegt; kommt zur Fütterungszeit vorsichtshalber in beide Restaurants, mittags zusätzlich auch noch an den Poolgrill. Natürlich darf auch der Mitternachtsschnack nicht fehlen.
Am Strand wagen sich manche auch ins Wasser; die erste Welle zieht ihnen aber die Füße weg und sie erreichen nur mit Hilfe von vier starken Männern wieder festen Boden.
Die ‚Schleimer’ – sie wieseln um Kapitän, Bordarzt, Kreuzfahrtdirektor und (ersatzweise) den 1.Offizier herum; sind immer wichtig und setzen sich mit Nichtigkeiten in Szene.
„Herr Kapitän! Bleibt das Wetter denn so oder kann ich meine kurze Hose anziehen?“ (Es hatte gerade einen kurzen tropischen Regenschauer gegeben.)
„ Um 11h kommt noch ein Schneesturm, aber danach wird es garantiert besser!“ (lakonische Antwort des Käptens.
Die ‚Grillhähnchen’ – Ohne Rücksicht auf jegliche Warnungen brutzeln sie, auf den Sonnendecks verteilt, vor sich hin und erreichen in kürzester Zeit alle Phasen von ROT-BRAUN-SCHWARZ. Am Ende der Reise werden wir sie auf den Namen ‚Lederstrumpf’ umtaufen.
Die ‚Flieger’ – zurzeit macht einer Uli ganz wuschig: Nicht nur dass er ein eigenes Flugzeug besitzt, nein, er wohnt auch noch in der Nähe von Hannover und will Uli unbedingt das Fliegen beibringen. Uli ist nun schon wild entschlossen, ein neues Hobby zu versuchen!! Ob ich da mit einsteige??!!

Genug gelästert. Es gibt seit Acapulco 300 neue und sehr nette Paare und eines darunter, das wir schon ‚kennen’, obwohl wir uns vorher noch nie begegnet waren: Gabi B. nebst Ehegatten (aus dem Kreuzfahrt-Forum!) Inzwischen haben wir schon manches Glas Wein zusammen getrunken und freuen uns auf die kommenden 55 Tage, die wir hier zusammen bis Singapore verbringen werden.

Ebenfalls neu an Bord sind einige Tages- und Abendunterhalter:
Der Weltumsegler Burghardt Pieske (erzählt super spannend von seiner Weltumseglung mit seinem Katamaran Shangri La, Schwerpunkt Polinesien)
Der Reiki-Lehrer xxx (Es lohnt sich nicht, seinen Namen zu erwähnen); ich finde ihn ätzend, schleimig, leicht abtörnend und werde mich von IHM nicht anpatschen lassen!
Eine Hula-Lehrerin, die uns das Hula Tanzen beibringt!! Ein irres Gefühl!! Leichte, einschmeichelnde Musik und jede Menge Geschichten, die man mit den Händen erzählt (allein schon eine Aufgabe fürs Gedächtnis!)
Mal schauen, was ssonst noch kommt

Acapulco (Fortsetzung)

Wir haben immer noch nichts Gescheites vor die Linse bekommen; außerdem dehydrieren wir langsam, denn nach Mexico darf man keine Lebensmittel oder geöffnete (Wasser)Flaschen einführen. Wir brauchen dringend etwas zu trinken! Was liegt näher, als am Strand in einer lauschigen Bar eine Pina Colada zu versuchen?!

Vorbei am Fischmarkt (vier Ständen mit Fischen, die ab und zu mit ein paar Tropfen Wasser aus einem stinkigen Einer benetzt werden) werden wir fündig: Ein listig-freundlicher Acapulcaner lockt uns mit einer schattigen Terrasse, weichem Sand und garantiert frischen Getränken! Unser Durst ist größer als unser Misstrauen - wir treten ein, nehmen Platz in einem kleinen Strandcafé (das sind 3 schiefe Tische im Sand) und warten gespannt auf die Dinge, die da kommen. Die Speise- und Getränkekarte verspricht niedrige Preise, auch ist der Kellner gewillt, amerikanische Dollars zu nehmen (wäre ja auch schön blöd, wenn nicht!) und bald darauf stehen 2 gekühlte Gläser mit Marguerita und Pina Colada vor uns!

Als es ans Bezahlen geht, wird der vorerst devot freundliche Mexikaner leicht aggressiv: In seiner (großzügigen Umrechnung Pesos / Dollar) Rechnung ist unserer Meinung nach sein Trinkgeld enthalten, er sieht das anders!! Bevor wir aber noch lange darauf hören, wie halsabschneiderisch sein Chef ihn bezahlt und wie groß die Familie ist, die er ernähren muss, machen wir uns (im wahrsten Sinne) aus dem staubigen Sande.

Abends gibt es an Bord der Amadea mexikanische Folklore – sehr bunt und sehr mexikanisch! Aber nicht unbedingt mein Geschmack.

Wie gut, dass wir am nächsten Morgen noch einen Ausflug gebucht haben! Acapulco kann auch ganz anders aussehen, wie uns Lolita (eigentlich: Maria Dolores) erzählt und zeigt. Es gibt neben dem alten Acapulco noch ein neues Acapulco und ein Acapulco der Zukunft.

Das alte Acapulco hatten wir ja zu Fuß erlebt; das ‚neue’ Acapulco sind die in vielen Reiseführern beschriebenen Hochhäuser und Hotels. Das bedeutet: viele Menschen, Hochhäuser aus den 70er Jahren abwrackreif – andere wiederum als 5-Sterne-Hotels sehr schön renoviert. Laut Lolita mit exklusivem Publikum…

Bevor wir dann über einen Hügel zum Acapulco der Zukunft kommen, liegen die exklusivsten Einzelhäuser und Terrassenhäuser mit wunderbarem Blick auf die gesamte Bucht. Teure Bars und Restaurants und Diskoteken sind hier zu finden: Die promis wollen eben unter sich sein.

Dann eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf den Puerto Marques und in der Ferne auf eine große Süßwasserlagune. Dieses Bucht soll den saubersten Strand, gute Lokale und einige gute Hotels haben, was wir leider nicht selbst überprüfen konnten. Wir kamen an Maya ähnlichen Gebäuden vorbei, die das exklusive Fermont-Hotel beherbergen – natürlich mit eigenem Golfplatz! Daneben noch einige andere 5-Sterne plus Hotels, ebenfalls mit eigenem Golfplatz und mindestens 5 Pools. Alle sehr sauber und gepflegt – eben Kontrastprogramm.

Von hier aus ging’s quer durch die Stadt zu den berühmten Felsenspringern: Die clavadistas springen 5x täglich aus unterschiedlichen Höhen von einem Felsen in eine enge Meeresbucht. Wir hatten uns einen guten Platz gesichert und konnten beobachten, wie die ersten Helden durch die Zuschauermenge kamen, von der Zuschauerplattform ins Meer sprangen, um auf der gegenüber liegenden Seite die Felsen zu erklimmen. Es sind junge Menschen (darunter ein 14jähriges Mädchen!), die jeweils nur einen Sprung pro Tag absolvieren. Schon allein das Erklettern des ca 35 Meter hohen steilen Felsens ist eine große Leistung.

Nach einem Gebet vor einer kleinen blauen Marienkapelle springen die jungen Menschen just in dem Augenblick in die enge Bucht, in dem die herein kommende Brandung die Felsen umspült. Entgegen der Meinung mancher Zuschauer ist dies wirklich lebensgefährlich. Doch manchen ist es wohl nicht dramatisch genug, denn alle kommen heil an und stellen sich nach dem Sprung für Applaus und ein Trinkgeld noch einmal den Fotografen.

Samstag, 17. Januar 2009

Acapulco



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Mexiko

Acapulco

Die Bucht von Acapulco liegt vor uns – fast alleine für uns, noch im morgendlichen Halbschlaf. Die Hälfte der Gäste hat kein Auge mehr für mexikanische Badeorte, sondern versucht, Herr über Taschen und Koffer zu bleiben und den für die Ausreise notwendigen Stempel in den Pass gedrückt zu bekommen. Wir sind ganz vergnügt, obwohl auch wir unsere Kabine räumen müssen – doch geht es ‚nur’ auf demselben Gang in eine etwas kleinere Kabine, und das ja auch nur bis Auckland. Eine Sache von einer halben Stunde.

Uli stöhnt, weil er fürchtet, dass unser Plünnkram nicht in die Schränke und Schubladen passt, doch haben wir Glück: Hier ist Platz für 3 Personen, wir besitzen drei Betten (2 davon übereinander, zum herunter Klappen) und eines getrennt an der anderen Seite des Kabinenschlauchs.
Ich denke mal wieder positiv und zähle die Vorteile des neuen Refugiums auf:
Der Weg zum Restaurant ist viel kürzer!
Wir haben mehr Platz im Bad! (nämlich eine Mini-Badewanne)
Unser Balkon liegt auf der der Sonne abgewandten Seite
Man kann vom Bett aus aufs Meer blicken!
Die Klimaanlage funktioniert (nach Reparatur des Motors) besser als in 866; was nicht heißt, dass sie so funktioniert, wie wir und der Erfinder sich das einmal gedacht haben.

So ein Abreisetag bringt viel Gewusel und Slalom um die Kofferstapel in den Gängen, aber er bietet auch einen sturm- und zickenfreien Waschraum!! Ich bestücke voll Freude gleich 2 Maschinen und habe 33 Minuten später noch die Herrschaft über 8 freie Trockner! Leider habe ich das System noch nicht so gut durchschaut, dass ich meine Wäsche auf 4 Trockner verteile; vielleicht aber will ich auch nicht so unverschämt sein? Es dauert noch einmal bis zur Mittagszeit, bis ich alle unsere Wäschestücke wieder getrocknet und gebügelt in die Schränke hängen kann. Merke: Trockner wollen bitteschön nicht mehr als 5 Teile verarbeiten (sind wohl gewerkschaftlich organisiert).

So kommt es, dass wir genau zur Mittagsgluthitze frei sind für den geplanten Stadtgang durch Acapulco! So blöd sind wir dann aber doch nicht – erst mal ein Schlummerchen (‚Siesta’ klingt nicht nur mexikanisch korrekter, sondern auch irgendwie weniger verschlafen).

Dann aber doch: Acapulco, wir kommen. Auf der Suche nach Filmmotiven (Uli), nach Kaffee (Ela) streifen wir durch die heißen Gassen dieser ach so viel versprechenden Stadt. Tummeln sich hier nicht die Filmstars (Jonny Weissmüller, Elisabeth Taylor)? Aber der eine ist schon lange tot, und die andere ist wohl auch nicht mehr in der Stimmung und Verfassung, in Acapulco ihre zahlreichen Flitterwochen zu verbringen.

Wir erklimmen die Stufen des aus der Kolonialzeit stammenden Fuerte de San Diego, eines von den Spaniern im 17.Jhdt errichteten Forts. Das darin versteckte Museum lockt uns nicht genug, die Vision eines starken mexikanischen Kaffees ist stärker. Mittlerweile ist das Thermometer gut und gerne auf 30° angestiegen; wir tragen gegen die starke Sonne unsere Australienhüte und fallen damit garantiert (als Gringos) auf! Immerhin können wir in diesem Aufzug die aufdringlichen Taxifahrer abwimmeln: ‚Nein danke, wir nehmen die Pferde.’

Eckerhardt und Kristin, neue Bekannte aus Hannover hatten uns erzählt, dass sie am Vormittag einen ausgesprochen netten Taxifahrer gefunden hätten; doch wir möchten uns in der Hitze nicht in einen alten Käfer quetschen, der bestimmt nicht über eine Klimaanlage verfügt – und auch nicht den ersehnten Kaffee bietet.

Der kleine Stadtfüher, über den wir verfügen, verspricht einen netten Platz, den Zocalo. Da soll es schattige Cafés und quirlige kleine Geschäfte geben, vorwiegend von den Einheimischen besucht. Wir stecken mitten im alten Acapulco, was weit entfernt von Traumkulisse in erster Linie dreckige Straßen, Lärm, heruntergekommene Geschäfte und halb fertige (im Aufbau? Im Abriss befindliche?) Gebäude bedeutet. Uli wird von zwei Polizisten ‚verhaftet’, die durch die Straßen flanieren; die Menschen blicken freundlich, doch ist es mir in diesem Viertel – ehrlich gesagt – nicht ganz geheuer. Gut, dass wir dann doch nach einiger Zeit den Zolaco finden und dort in einer Ecke auch eine Art Restaurant entdecken, das zwar keine sichtbare Kaffeemaschine hat, aber doch auf einer schmutzigen Tafel ‚Kaffee, Espresso, Cappuccino’ anbietet. Mutig nehmen wir Platz. Von einem uralten Baum halb verdeckt, können wir das Treiben auf dem Platz verfolgen: Ein Bettler kommt an den Nachbartisch und bittet um die Essensreste, die noch auf dem Teller liegen… Kinder laufen durch den staubigen Sand und sind wie überall auf der Welt in ihrer eigenen Welt versunken. Gehen die nicht zur Schule?! In Gedanken muss ich Christoph fast Abbitte leisten: In diesem Klima könnte ich nichts lernen!! Allerdings sollte man das schon vorher wissen: Mexiko ist kein Land, in dem Schule eine große Rolle spielt.

Wider Erwarten ist der Kaffee gut, sehr heiß und mit 4 US Dollar für unsere Verhältnisse nicht teuer. Auch wenn wir einen überhöhten Umrechnungskurs gelöhnt haben; die Mexikaner verdienen wirklich meist sehr wenig und die Touristen sind in ihren Augen eben reiche Leute. Sind wir auch wirklich, nicht nur weil wir uns eine Weltreise leisten können, sondern auch, weil wir aus der Hitze aufs klimatisierte Schiff flüchten können!

Da ich jetzt meinen Kaffee bekommen hatte, durfte Uli noch nach weiteren Filmmotiven Ausschau halten; wir bummelten auf der Avenida Costera Miguel Alemán ein Stück des Strandes entlang und hofften, noch einen Strandabschnitt zu finden, der mehr unseren Vorstellungen von Traumkulisse entsprach.
Fortsetzung folgt…

Mittwoch, 14. Januar 2009

Windstärke 9


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Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern!

Seetag (13.1.09)

Wir räkeln uns faul im Bett – ein Seetag. Manch einer mag gar nicht aufstehen heute, denn es heißt für ca. 250 Passagiere: Koffer packen! Aber es gibt noch einen anderen Grund, der so manchen Gast im Bette hält: Das Schiff lebt!! Endlich wieder!!
Seegang 7, Windstärke 9, wir passieren den berüchtigten Golf de Tehuantepec, die ‚mexikanische Biskaya’.

Wenn uns das mit dem Segelboot passiert wäre, lieber Hurrikan-Doc, wären wir wohl alle grün im Gesicht! Aber auf der Amadea ist das alles halb so schlimm und wir genießen es, an Deck mal wieder mit onduliertem Gang den bayerischen Kehraus mitzumachen. Es gibt Weißwürschtl und Leberkaas und Spanferkel (ob das wohl bis gestern noch auf den unteren Decks herum laufen durfte??). Dafür machen wir heute Abend Obsttag und machen einen Bogen um die verführerischen Restaurants. Und schlimmstenfalls können wir ja beim Mitternachtsbüffet noch einmal unverbindlich vorbei schauen….

Morgen früh laufen wir in Acapulco ein und werden wohl direkt in der Bucht unseren Liegeplatz haben. Doch bevor wir losziehen können, müssen wir erst einmal umziehen. Und dazu gehört auch der Laptop, der jetzt in die Tasche wandert und erst übermorgen wieder angestöpselt wird.

Schiff ahoi!

Dienstag, 13. Januar 2009

Guatemala


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Das Land der Maya




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Guatemala

oder ein … für Sophie!

Das Land der Maya – ich gebe zu, dass ich mir vorher nicht allzu viele Gedanken gemacht hatte über dieses Land in Mittelamerika.. Dass ich dort einmal hinkommen würde, war unvorstellbar. Und selbst als ich die Route unserer Reise kannte, hatten all die anderen Ziele mehr Stellenwert besessen, schließlich hatte ich von Acapulco schon viel gehört und auch der Panamakanal hatte meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Und dazwischen lag nun Guatemala…

Viele der 33 Vulkane der Sierra Madre sind heute noch aktiv. Und wie! Das konnten wir auf unserem Ausflug nach Guatemala City und Antigua (die frühere Hauptstadt Guatemalas) sehen: Gerade noch hatten wir einen Blick auf die friedliche Vulkankegel-Landschaft geworfen, als unser Reiseleiter uns mit einem spanischen Ausruf der Begeisterung, den wir aber alle gleich verstanden, dazu aufforderte, nach links zu schauen: Einer der Vulkane hatte gerade in diesem Augenblick einen kleinen ‚Rülpser’ von sich gegeben!! Eine riesige Wolke stieg auf und hing eine ganze Weile über der Spitze des Vulkans. Dieses Schauspiel ist ja nicht immer zum richtigen Zeitpunkt zu sehen – wir hatten Glück!
Nach Ansicht der Mayas ist dies ein Zeichen des Wohlbehagens der Götter. Na ja…wollen wir das mal glauben!

Guatemala City ist eine Stadt, die ein wenig an Caracas erinnert. Wir werden eindringlich vor Taschendieben gewarnt und wir sehen auch an vielen Orten, mit welchen sozialen Problemen die Bewohner dieser ‚jüngeren’ Hauptstadt Guatemalas (seit 1776) zu kämpfen haben. Hier wollten wir nicht tot überm Zaun hängen, ehrlich gesagt.
Für den Reiseleiter war offensichtlich nur die Kathedrale vorzeigbar. Auf dem großen Platz vor der Kathedrale und vor dem Parlament haben die Einwohner Guatemalas verdeutlicht, dass sie den alten, spanischen Einfluss verdrängen wollten: Die Höhe der Fontäne des Brunnens mitten auf dem Platz musste um die Hälfte verkleinert werden; auch musste der nackte Platz mit Bäumen bepflanzt werden.


Viel mehr versprach dagegen die alte Hauptstadt, Antigua, welche 1773 komplett durch ein verheerendes Erdbeben zerstört worden ist. Sie war die erste schachbrettartig angelegte Stadt des amerikanischen Kontinents.
Antiguas Reste werden inzwischen wieder restauriert und gepflegt – es leben in ihr wieder 40.000 Menschen. Als Weltkulturerbe zieht die Stadt viele Touristen an, doch sind noch lange nicht alle Straßenzeilen und alten Kirchen und Gebäude renoviert.
Coca Cola hat einen Beitrag geleistet: Sie haben für einen ganzen Straßenzug die elektrischen Leitungen in die Erde verlegt (in ganz Guatemala sind die Stromleitungen und -masten mit ihren Trafos abenteuerlich!). Als Gegenleistung sollte jede Laterne in dieser Straße in Coca-Cola-Farben gestrichen werden. Das Weltkulturerbe ließ dann aber doch nur ein kleines Schildchen zu…

Natürlich habe uns in Antigua und auch am Pier Händler ihre Ketten und Tücher und Taschen und Figuren und Hemden undundund angeboten! Und natürlich sind wir nicht ganz ungeschoren davon gekommen. Einen ‚gute-Laune-Farben-Schal’ gab’s für Ela und ein…. Mitbringsel für Sophie (die jetzt ein bisschen rätseln kann).

Panamakanal (Teil 2)

Panama – oder: Essen ohne Pause


Die Fahrt durch den Gatun-See ist beeindruckend, nicht nur, weil alle Inseln, an denen wir vorüber ziehen, unbewohnt sind. Nur wenige Ranger und Forscher dürfen sie betreten – daher gibt es dort eine unglaubliche Vielfalt von endemischen Pflanzen und Tieren. Der See und seine Zuflüsse liefern übrigens die Wasser für die Schleusen, die wir gerade passiert haben.

75.000 Arbeiter und 387 Millionen Dollar waren der Preis für diesen Kanal (The Big Ditch), der insgesamt 81,6 km lang ist.
Wir durchfahren den Gaillard-Cut : die ursprünglich 90m breite Spalte wurde mit Hilfe von 273.000t Dynamit auf 150m vergrößert. Apropos vergrößern: Überall sehen wir jetzt Erdbewegungen am Ufer, welche der Verbreiterung des Kanals dienen. Wieder wird ein für fast unmöglich gehaltenes Werk in Angriff genommen – die Schiffe werden immer breiter und viele haben längst nicht mehr die Panama-Breite von maximal 33 Metern.
Durch die Pedro-Miguel-Schleuse werden wir dan n um 9m abgesenkt auf den kleinen Miraflores-See, um dann mithilfe der zwei Kammern der Miraflores-Schleusen, die uns um weitere 17 Meter letztendlich auf das Niveau des Pazifiks bringen, der gerade einmal Tiden bedingt 20cm höher ist als der Atlantik!!

Die Durchfahrt des Kanals ist nach knapp 8 Stunden für uns beendet; Gott sei Dank haben die Köche der Amadea daran gedacht, dass die Betrachter des Spektakels unter Umständen vor Hunger auf dem Panorama-Deck zusammenbrechen könnten und den Weg auf Deck 8, ins Amadea-Restaurant, nicht mehr schaffen würden. Daher gab es nonstop Essen auf Deck 11: Fingerfood und kalte Getränke.. Feine Leckereien waren schon dabei, das geb ich gerne zu (Shrimps, Mini-Frühlingsröllchen, Spinattorte und jede Menge Früchte-Spieße..)mmhhh.

Mit dem Passieren unter der Puente de las Americas, der Amerikabrücke, ist das Abenteuer Panamakanal beendet; noch einmal Gelegenheit, sich darunter mit geschlossenen Augen etwas zu wünschen (gilt das eigentlich für alle Brücken dieser Welt oder erzählt uns der Herr Kreuzfahrtdirektor da mal wieder Seemannsgarn?) und einen Blick auf das boomende Panama-City zu werfen. Den flüchtigen Bischof haben wir übrigens nichts gesehen!..

Seit 1534 spukte die Idee, einen Kanal vom Atlantik zum Pazifik zu bauen, in manchen klugen Köpfen herum; 1914 wurde er eröffnet und demonstriert, dass Visionen immer wieder in der Geschichte der Menschheit wahr geworden sind!
Wie wäre es, wenn unsere Politiker auch mal wieder mehr Visionen hätten??...

Samstag, 10. Januar 2009

Oh wie schön ist Panama!

Oh wie schön ist Panama!

„Warum schmeckt die Frikadelle nach Leber, obwohl keine Leber drin ist? Wie macht der das??!!“
„Warum ist das so lecker, obwohl ich gar nicht in der Küche war?“
An unserem Tisch speist zuweilen ein Erfurter Koch…übrigens sehr nett.

„Abnehmen?! Ach, damit fange ich zu Hause an! Dank meiner Fülle haben ich eben auch mehr Platz für die inneren Werte“…

„Möchten Sie Wasser, Madame?“
„Nein, danke, das schmeckt mir zu wässrig.“
Die Dame haben wir nicht näher kennen gelernt…

Aber ich wollte ja von einem ganz anderen Wasser berichten: dem Panamakanal!

4.30h – Aufstehen! Das Abenteuer Panama-Kanal beginnt! Eigentlich sehe ich noch nichts, aber Uli meint, auch das dürfe man sich nicht entgehen lassen!
Der Käpten hat mal wieder aufs Gas gedrückt und so sind wir ganz vorne in der Schlange und dürfen in einem Konvoi von einem Frachter (vor uns) und einem weiteren Kreuzfahrtschiff (neben uns) in die erste Schleuse vorrücken.
Natürlich sind vorher etliche Lotsen an Bord gekommen und haben erst etliche Tassen Kaffe getrunken – doch bei Sonnenaufgang haben wir die erste Schleuse erreicht und können beobachten, wie der Containerfrachter vor uns in kürzester Zeit in seinem ‚Kabuff’
gehoben wird. Zuvor haben sogenannte ‚Mulis’, starke Zahnradbahnen (made in Swizzerland) das Schiff an die Leinen genommen. Rechts und links vom Rumpf bleiben nämlich oft nur wenige Zentimeter, da wird dann immer mal ein wenig nach rechts oder links mit Hilfe der Seile korrigiert.

Nachdem der Frachter in die zweite Kammer gewechselt ist, fahren erst wir und dann – parallel zu uns – der Kreuzfahrer ‚Rotterdam’ jeweils in die erste Kammer ein. Wir winken einander freundlich von Bord zu Bord zu, wenn auch einige höchst gelangweilte Passagiere drüben ihr Frühstück auf dem Balkon einnehmen und das Schauspiel keines Blickes würdigen. Wahrscheinlich haben die Ärmsten schon oft diese Durchfahrt machen ‚müssen’…

Unglaublich schnell steigt auch unter unserem Kiel der Wasserstand. (Wenn man bedenkt, wie lange es zu Hause braucht, bis die Badewanne voll gelaufen ist!); wir steigen auf in die zweite Kammer und ebenso bald in die dritte und letzte. Wir befinden uns jetzt auf dem (künstlich angelegten) Cancun-See und sind um 26 Meter höher als zuvor in der Karibik!

Urwald rechts – Urwald links.
Glücklicherweise sieht man keine Moskitos, aber geben gibt’s sie wohl schon. Beim Bau des Kanals hat es viele Tote gegeben, auch infolge von Gelbfieber und Malaria. Wir sind mitten auf dem See und werden verschont. Passagiere allerdings berichten, dass es bei einer anderen Fahrt vorgekommen sei, dass Tausende von Insekten morgens an Deck gefunden wurden und mit Schaufeln beseitigt werden mussten. IIihh!

Mittwoch, 7. Januar 2009

Curacao

Curaçao


Wir wachen auf und reiben uns die Augen – sind wir über Nacht etwa Richtung Niederlande gesegelt? Bunte Häuserfronten rechts und links vom Schiff, wir fahren durch den engen Kanal (Sint.Anna-Baai) in einen der größten Naturhäfen der Welt. Hier sieht man schnell, dass Curaçao hauptsächlich von der Ölraffinerie lebt.

Die MS Amadea dreht im Hafen und legt danach direkt an der Königin-Emma-Pontonbrücke an, welche die beiden Ortsteile von Willemstad, Punda und Otrabanda , verbindet. Wenn sie für durchfahrende Schiffe geöffnet wird, übernimmt eine kostenlose kleine (Personen-)Fähre die Verbindung von der einen Seite der Bucht zur anderen. Seit 1974 muss der Autoverkehr über die neue Bogenbrücke (Königin-Juliana-Brücke) fahren.

Curaçao ist eine kleine Insel, misst in der Länge 60km, und in der Breite 12km. Sie hat wenig Bodenerhebungen und leidet daher oft unter Trockenheit. Hier leben knapp 140.000 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, sie sprechen Niederländisch, doch untereinander wird auch oft Papiamento gesprochen, ein Gemisch aus Portugiesisch, Arawak, westafrikanischen Sprachen, Englisch und Holländisch.

Wir beginnen einen Spaziergang durch die bunten Gassen von Willemstad und treffen den Gouvaneur der Insel, der gerade in seine Limousine steigt und uns freundlich zuwinkt. Überhaupt sind die Bewohner der Insel überaus freundlich, sie haben und nehmen sich Zeit und locken mit farbenprächtigen Stoffen, günstigen Uhren und Kosmetik und Parfum.

Leider fehlt uns die Zeit zu einem wirklich ausgedehnten Bummel, denn wir wollen ja noch einen Blick in die Mikwe-Israel-Emanuel-Synagoge werfen, welche als die älteste Synagoge der westlichen Welt gilt (1732). Doch wir können sie nur von außen betrachten und nutzen die kurze Zeit noch, den berühmten Schwimmenden Markt zu besuchen; hier legen Boote aus Venezuela an, die ihre frischen Waren und Fisch direkt vom Wasser aus anbieten. Curaçao ist auf diese Lieferungen angewiesen, denn die Insel selbst ist nicht sehr fruchtbar.

Schade, dass wir dieser freundlich bunten Insel nicht mehr Zeit widmen können!

Gestern Abend hatten wir übrigens noch an Bord ein besonderes Ereignis: Wir haben den Weihnachtswunschbaum Neptun geopfert. Das gesamte Phoenix-Team trug, ganz in Schwarz, gekleidet, mit Trauermusik begleitet, den Weihnachtsbaum auf Deck 8 und der Kapitän hielt eine kleine Dankesrede an Neptun. Möge er unsere kleinen oder größeren Wünsche erfüllen!

Dienstag, 6. Januar 2009

Caracas




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Venezuela

Venezuela


Am frühen Morgen schälen sich langsam aus den Wolken hohe Berge – wir nähern uns dem Hafen La Guaiara und blicken auf die Küste Venezuelas.
Der Anlegevorgang ist nicht einfach und auch der Zugang an Land wird offenbar nicht ganz so schnell und unkompliziert gestattet wie in all den anderen Ländern zuvor. Wir werden als Touristen zwar wahrgenommen, aber nicht besonders willkommen geheißen. Das Land hat viele Probleme, nicht erst in den letzten 5 Jahren, in denen Chavez das Regiment führt. Obwohl Venezuela aufgrund seiner Erdölvorkommen das reichste Land Südamerikas ist, hat die Bevölkerung wenig von diesem Reichtum.

Da es nicht empfehlenswert ist, hier auf eigene Faust loszuziehen, fahren viele Busse mit Passagieren der Amadea ins 20km entfernte Caracas, die Hauptstadt Venezuelas. Die Heiligen Drei Könige werden auch hier mit einem Feiertag geehrt, so dass wir schnell vorankommen und nicht im legendär dichten Verkehr stecken bleiben.

Unterwegs bekommen wir einen ersten Eindruck von der Armut der Venezolaner: Überall an den Hängen der Berge kleben kleine Hütten und Bretterbuden, jederzeit vom Abrutschen bedroht – so wie vor einigen Wochen, als es hier tagelang ohne Unterlass regnete.
Der Grund und Boden gehört dem Staat, doch sobald ein Dach auf der Hütte ist, können sich die Bewohner als Besitzer des ‚Hauses’ eintragen lassen. Oft führen nur endlos lange Treppen zu diesen Hütten; bis zu 700 Stufen sind keine Seltenheit und leider auch kleinere Banden, denen man einen Obolus für ein ‚sicheres Passieren’ auf diesen steilen Wegen zahlen muss.

Wir bekommen nicht allzu viel von Caracas zu sehen; liegt es an der hohen Kriminalität, vor der uns die Reiseleiter schützen wollen? Oder ist das Stadtzentrum noch schlimmer anzuschauen? Uns erzählt man von Unruhen nach den Bürgermeisterwahlen, die es nicht opportun erscheinen lassen, allzu weit ins Zentrum vorzudringen.
Wir besichtigen das Pantéon National , in welchem der Befreier Simon Bolivar seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Er ist überall präsent in der Stadt, und so verwundert es auch nicht, dass eine alte Villa aus der Kolonialzeit heute als Museo de Arte Colonial den Besuchern erhalten ist, weil Bolivar hier seine letzte Nacht in Venezuela verbracht hat. Die Räume und das Mobiliar der Villa wirken allerdings etwas lieblos und ungepflegt.

Venezuela ist nicht das Land, in das wir noch einmal reisen würden – die Stimmung ist bedrückend, deprimierend. Fast alle Fenster und Balkone der Häuser, die wir sehen, sind vergittert, weil sowohl von oben als auch von unten Einbrecher kommen können. „Die Guten sitzen in Käfigen, und die Gangster laufen draußen frei herum“, sagte unsere Reiseleiterin.

Auch wenn wir eine Wirtschaftskrise haben oder befürchten – wir wohnen in einem tollen Land und sollten dies nicht vergessen!

Montag, 5. Januar 2009




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Grenada

Grenada

Die Ureinwohner nannten ihre Insel ‚das Paradies’ – und wir wissen jetzt, was sie damit meinten.
Grenada ist eine Insel, auf der es tatsächlich an jeder Ecke herrlich nach gewürzen duftet; sie wird auch heute gerne ‚die Gewürzinsel’ genannt. Von hier werden in alle Welt v.a. Muskatnüsse, Kakao, Zimt, Lorbeer und Safran exportiert. Leider hat der letzte Hurrikan 85% aller Muskatnussbäume zerstört, d.h. sie wurden entwurzelt, sie gehören nämlich gar nicht in diese Gegend und sind als Flachwurzler eher ungeeignet. Nun muss mühsam wieder angepflanzt werden.

Auf unserer Entdeckungstour durch den Süden der Insel hatten wir das unwahrscheinliche Glück, eine tolle Reiseleiterin namens Uschi (aus Berlin) zu erwischen. Sie lebt seit 24 Jahren auf der Insel und hat sich auf die Naturheilpflanzen spezialisiert. Unglaublich, was sie alles erzählen und zeigen konnte. Demnächst gibt sie auch ein Buch heraus und hat uns versprochen, per e-mail und Newsletter unser Wissen über die Kräfte der Pflanzen zu mehren!

Eine informative Seite über Grenada soll übrigens sein:
www.Grenadaexplorer.com

Die Insel wurde zwar von Hurrikans böse heimgesucht, dennoch macht sie einen freundlichen Eindruck und zeigt, dass ihre Bewohner zahlreich zum Mittelstand gehören. Die Kriminalitätsrate ist die geringste der gesamten Karibik; es gibt so gut wie keine Moskitos, dafür aber wunderbare Strände. Für uns durchaus eine Insel, die man wieder besuchen sollte.

In einem ‚Herb and Spice Garden’ bekamen wir unzählige Pflanzen zu sehen, die wir zwar alle kennen, doch oft nicht erkennen würden. Oder wisst ihr, wie ein Zimtbaum aussieht? Und dass man eigentlich die Rinde dieses Baumes bekommt, wenn man Zimt benutzt?!

Kurz bevor wir wieder an Bord gingen, bummelten wir noch über eine Art Markt, die praktischerweise gleich an der Anlegestelle zu finden war. Und wer sagt es: Ich habe mein Kleid gefunden, in dem ich jetzt die Südseenächte feiern werde! (Bild folgt)

Martinique

Martinique – die Schöne

Kontrastprogramm war heute auf Martinique angesagt; eine Insel, die zwar in der Karibik liegt, aber zum europäischen Kontinent, nämlich zu Frankreich, gehört. Mit allem, was dazu zählt: Euro, Sprache, Rechtsverkehr, Schulbildung… Trotz alledem hat Martinique eine Menge karibischen Charme, verbindet europäische Ordnung mit den Farben und Tönen der Karibik.

Gleich am Pier werden wir mit Steelband begrüßt und erhalten von farbenfroh gekleideten Damen Informationen über die Insel überreicht. Unser Bus nimmt uns mit auf eine Inseltour, durch Regen, Nebel und Sonnenschein – von der Karibikseite der Insel zur östlichen Atlantikseite und wieder zurück. Wir sehen den Reichtum der Insel, Bananenpflanzungen, Zuckerrohr und lernen die St James Rum-Destillerie kennen. Unsere Reiseführerin ist unerbittlich: Jeder muss zwei verschiedene Rum-Sorten probieren! Allerdings nehmen manche aus der Gruppe das sehr ernst und kippen gleich mehrere kleine Probiergläser zusammen, damit sich der Ausflug für sie wohl lohnt?!...

Schade, dass dieser Rum nicht der Rum ist, den Uli vor 5 Jahren von Martinique mitgebracht hatte – so kommen wir nicht in Versuchung, unser Reisegepäck vorzeitig zu vergrößern!

Martinique ist eine gut erschlossene Insel, die vor allem in ihrem nördlichen Teil viel Grün bietet; u.a. ist der tägliche Regenschauer, den wir – vielleicht weil Sonntag ist, gleich 2x mitbekamen – mit an der üppigen Vegetation schuld.

PS: Auf Wunsch eines einzelnen Herrn noch einmal die Karte unserer 1.Reiseetappe…